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Adipositas-Behandlung:
Therapieoptionen bei Fettleibigkeit

Adipositas ist die medizinische Bezeichnung für stärkeres Übergewicht. Je nach Schwere der Fettleibigkeit teilt man Adipositas in drei Grade ein. Welche das sind, welche möglichen Ursachen sowie Folgen starkes Übergewicht hat und welche Maßnahmen es zur Behandlung von Adipositas gibt, lesen Sie im folgenden Beitrag.

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Ab wann liegt Adipositas vor?

Laut Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO gilt man ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 als adipös. Ursache von Adipositas oder Fettleibigkeit ist die übermäßige Anlagerung von Fettgewebe. Die Fettverteilung kann individuell sehr unterschiedlich sein.

Laut Erhebung des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI) sind 67 % der Männer und 53 % der Frauen übergewichtig.

Etwa ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung gilt als adipös, und zwar 23 % der Männer und 24 % der Frauen.

Viele adipöse Menschen haben einen starken Abnehmwunsch. Sie möchten abnehmen und damit ein besseres Körpergefühl und eine schlankere Figur erreichen. Auch aus gesundheitlichen Gründen sind eine konsequente Adipositas-Behandlung und der Abbau des Übergewichts unbedingt empfehlenswert. Zum Abnehmen bei Adipositas helfen Maßnahmen wie konsequente Ernährungskontrolle und viel Bewegung. Magenverkleinerungen mit Magenballons oder anderen Methoden können dabei unterstützen.

Adipositas Grad 1 bis 3:
Wie entwickelt sich Adipositas?

Wird nicht gegengesteuert, tendiert eine Adipositas zur Verschlimmerung. Die Fettanlagerungen werden umfangreicher, die gesundheitliche und seelische Belastung durch die Fettleibigkeit steigt. Die Medizin unterteilt Adipositas in die verschiedenen Grade 1 bis 3. Ausschlaggebend ist der BMI, das rechnerische Verhältnis von Körpergröße und Körpergewicht. Die Maßzahl ist ein wichtiger Anhaltspunkt für die Gradeinteilung von Adipositas:

Adipositas-Grade in einer tabellarischen Infografik dargestellt: Auf BMI-Berechnung basierende Klassifizierung von Normalgewicht, Übergewicht, Adipositas-Vorstufe (Präadipositas) und Adipositas-Graden 1 bis 3.

Noch bedeutsamer für die Einteilung von Adipositas ist das Fettverteilungsmuster. Es lässt sich unter anderem an der Taille ablesen. Als besonders gesundheitsgefährdend gelten Anlagerungen von innerem Bauchfett. Sie äußern sich in einem ausgeprägten Taillenumfang.

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Der sogenannte Body-Mass-Index ist eine Maßzahl, die das Verhältnis von Körpergröße und Körpergewicht ausdrückt. Je höher die Zahl, desto ausgeprägter das Übergewicht.
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55 kg

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Untergewicht

Bei Untergewicht besteht Handlungsbedarf.
S-thetic Weight kann Ihnen ein Ernährungscoaching anbieten.

Normalgewicht

Versuchen Sie Ihr Gewicht zu halten, in dem Sie auf eine ausgewogene Ernährung und Bewegung achten. S-thetic Weight kann Ihnen ein Ernährungscoaching anbieten.

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Was sind die Ursachen für Adipositas?

Bei einigen Menschen ist die Gewichtszunahme genetisch verankert, sie haben also eine gewisse familiäre Disposition für Übergewicht. Auch Adipositas kann zum Teil erblich bedingt sein – jedoch nicht ausschließlich: Die Hauptursachen für Fettleibigkeit sind übermäßige Nahrungszufuhr und Bewegungsmangel. Bestimmte Lebensumstände erhöhen das Risiko dafür.

Besonders anfällig für Übergewicht und Adipositas macht der ständige Konsum von verarbeiteten und industriell gefertigten Lebensmitteln, Fast Food sowie zucker- und alkoholhaltigen Getränken. Die Betroffenen weisen dann über längere Zeit einen Energieüberschuss auf. Das heißt, sie führen ihrem Körper mehr Kalorien zu, als sie durch körperliche Aktivität verbrennen. Das Zuviel an Energie wird in den Fettzellen abgelagert und macht sich als Übergewicht bemerkbar.

Welche Folgeerkrankungen kann Adipositas auslösen?

Laut Weltgesundheitsorganisation WHO besitzt Adipositas einen eigenen Krankheitswert. Aus medizinischer Sicht handelt es sich bei krankhafter Fettleibigkeit um eine Ernährungs- und Stoffwechselstörung. Zahlreiche Beschwerden und Erkrankungen können durch Adipositas entstehen oder gefördert werden. Organsystem, Bewegungsapparat und Psyche sind gleichermaßen betroffen. Je ausgeprägter das Übergewicht, desto höher ist das Krankheitsrisiko. Das beeinträchtigt die Lebensqualität erheblich und kann die Lebenszeit verkürzen.

Besonders gefährlich: Bei vielen Betroffenen lagert sich infolge einer Adipositas vermehrt inneres Bauchfett (viszerales Fett) ab. Es sitzt unterhalb der Muskulatur an den inneren Organen und begünstigt Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Adipöse Männer setzen inneres Bauchfett in höherem Maß an als Frauen. Je früher sich die Betroffenen für eine Adipositas-Behandlung entscheiden, desto größer die Chance, die Gesundheit zu erhalten.

Die wichtigsten Begleit- und Folgeerkrankungen von Adipositas sind:

Bluthochdruck
Arterienverkalkung
Herzinfarkt
Schlaganfall
Typ-2-Diabetes
verschiedene Krebsarten
Gallenblasenleiden
Reflux
Arthrose und andere Gelenkerkrankungen
Gicht
Schlafapnoe
Depressionen
Demenz

Besonders schonend

Welche Adipositas-Behandlungen gibt es?

Nachhaltiges Abnehmen gelingt erfahrungsgemäß durch folgende Maßnahmen:

  • langfristige Ernährungskontrolle
  • regelmäßig mehr Bewegung
  • Änderung des Lebensstils

Diäten bringen meist nur einen Jo-Jo-Effekt. Das bedeutet: Nach vorübergehendem Gewichtsverlust sind die verlorenen Pfunde innerhalb kürzester Zeit wieder drauf. Die Resultate von Abnehm-Shakes und vergleichbaren Mitteln erweisen sich ebenfalls kaum als dauerhaft.

Ob leichtes Übergewicht oder Adipositas, S-thetic Weight hilft Ihnen gern beim Abnehmen. Den Erfolg bringen kann zum Beispiel eine Magenverkleinerung unter ärztlicher Aufsicht. S-thetic Weight bietet verschiedene temporäre und dauerhafte Varianten einer solchen Magenverkleinerung an. Wir sind spezialisiert auf besonders schonende Verfahren, die die Patientin oder den Patienten möglichst wenig belasten:

Magenballons, zu denen auch der Schluckballon zählt, führen bei den Abnehmwilligen früher zu einem Sättigungsgefühl. Das hilft, die Nahrungszufuhr über mehrere Monate zu reduzieren. Patientinnen und Patienten können so deutlich an Gewicht verlieren. Die Gewichtsspezialistinnen und -spezialisten von S-thetic Weight begleiten Sie gern auf Ihrem Weg zum Wunschgewicht. Zur Unterstützung können Sie weitere Hilfsmittel wie eine intelligente Waage, eine Health-Watch oder eine Abnehm-App erhalten.

Bei sehr starkem Übergewicht mit einem BMI größer als 40 empfehlen sich laut S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie eher weitergehende Methoden der Adipositas-Chirurgie. Solche chirurgischen Verfahren bieten wir bei S-thetic Weight nicht an.

Was Ihr Body-Mass-Index über Ihre Gesundheit aussagt

  • unter 25

    Mit einem solchen BMI haben Sie Normalgewicht. Gesundheitlich sind keinerlei Einschränkungen zu erwarten. Bei einem BMI unter 20 weisen Sie aber gegebenenfalls Untergewicht auf. In diesem Fall kann Handlungsbedarf bestehen.

    S-thetic Weight kann Ihnen ein Ernährungscoaching anbieten.
    Es hilft Ihnen, sich dauerhaft gesünder zu ernähren und Ihrem Körper alles zu geben, was er braucht. Das beugt einer allmählichen Gewichtszunahme vor.

  • 25 bis 29,9

    Sie weisen leichtes Übergewicht auf. Medizinisch gesehen besteht eine Adipositas-Vorstufe. Das Risiko für Folgeerkrankungen ist bei Ihnen leicht erhöht. Vielleicht leidet bereits Ihre Fitness. S-thetic Weight kann Ihnen helfen, von Ihrem Übergewicht herunterzukommen.

    Wir können Ihnen zum Beispiel den 6-Monats-Magenballon Medsil anbieten.
    Eine mögliche Alternative ist der Schluckballon Allurion.

  • 30 bis 34,9

    Sie haben stärkeres Übergewicht. Medizinisch betrachtet handelt es sich um Adipositas Grad I. Ihr Risiko für Folgeerkrankungen ist deutlich erhöht. Ihr körperlicher Fitnesszustand dürfte merklich eingeschränkt sein, möglicherweise haben Sie bereits gesundheitliche Probleme. S-thetic Weight empfiehlt Ihnen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

    Anbieten könnten sich zum Beispiel die 12-Monats-Magenballons Orbera oder Spatz3.
    Eine dauerhafte Magenverkleinerung ohne chirurgische Schnitte ermöglicht das innovative POSE®-2-Endosleeve-Verfahren.

  • 35 bis 39,9

    Ihr Übergewicht ist sehr stark ausgeprägt. Aus medizinischer Sicht haben Sie den Adipositas-Grad II erreicht. Ihre Fitness ist wahrscheinlich stark unterdurchschnittlich, das Risiko für dauerhafte Gesundheitsprobleme ist hoch. S-thetic Weight rät dringend zur Gewichtsreduktion.

    Ein 12-Monats-Magenballon wie Orbera oder Spatz3 kann Ihnen helfen, schnell Gewicht zu verlieren.
    Auch eine dauerhafte Magenverkleinerung mit dem POSE®-2-Endosleeve-Verfahren, das ohne tiefe Schnitte auskommt, ist möglicherweise vielversprechend.

  • 40 und mehr

    Sie leiden unter schwerer Fettleibigkeit, in der Medizin als Adipositas Grad III bezeichnet. Akute Beschwerden sind wahrscheinlich, das Risiko für langfristige Gesundheitsschäden ist sehr hoch. S-thetic Weight rät Ihnen dringend, sich um medizinische Unterstützung zu bemühen.

    Mit dem POSE®-2-Endosleeve-Verfahren können wir Ihren Magen dauerhaft verkleinern und Ihnen so beim Abnehmen helfen – ohne chirurgische Schnitte.